FAQs

Umwelt und Materialien

Vorhergehende Einschätzungen bezüglich der Materialauswahl

Die verschiedenen Umgebungsbedingungen d. h. sowohl innen (Indoor) als auch außen (Outdoor) oder die meist korrodierenden, sind je nach Ort auf der Welt, an dem sie sich diese Materialien auch befinden mögen, zweifellos unkontrollierbar und zu unterschiedlichen Faktoren ausgesetzt. Aus diesem Grund ist es schwierig, sie mit im Labor durchgeführten Tests gleichzusetzen.

Obwohl die prestigevollsten Verbände u. a. auch  Labors wie beispielsweise: (UIAA, Materialtechnologie-Einrichtungen usw.) mehrere Studien durchführen, welche sich einwandfrei durch eine gründliche Analyse auszeichnen, wodurch anhaltende Präzision bei unterschiedlichen  Methoden und schließlich auch Ergebnissen sicherstellen.

Hängen leider verschiedene und von daher auch ungünstigen Witterungsbedingungen unseres Planeten nicht allein von uns ab. Aus diesem exakten Grund müssen jegliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Trotz alldem scheinen jedoch  die weiter unten geschilderte Beschreibungen schlecht an die Realität einer genauen Umgebung angepasst zu sein, d. h zu restriktiv oder nicht spezifisch genug zu sein.

Die beste Maßnahme zur Sicherheitsgewährleistung eines Einbaus ist vor allem die anschließende Kontrolle und Überwachung dessen Zustands. Eine regelmäßige Überprüfung, bei der wir auch gezwungen sein werden, die Kontrollfrequenz abhängig vom Besucherverkehr oder dem Korrosionspotential der Umwelt zu erhöhen.

Aber was bedeutet SCC eigentlich?

Stress Corrosion Cracking steht für eine Korrosionsart von Edelstählen, welche  innere Risse erzeugt, die zu einem unerwarteten Bruch des Materials führen können, wenn eine Belastungskraft vor allem ausgeübt wird, die jedoch meist durch eine hohe Konzentration an Chloriden und  dem Vorhandensein von Spannung im Material  bzw. erzeugt wird, wegen Herstellungsrückstande oder auch aufgrund des Einbaus oder der Verwendbarkeit, sprich mit folgenden Eigenschaften:

– Im schlimmsten Fall können Anker unter nur wenigen zehn Kilogramm brechen – weniger als das Klettergewicht.

– Normalerweise entlang der Meerseiten, darf dennoch einige Kilometer von der Küste entfernt sein.

– Korrosion ist nicht immer sichtbar. Unsichtbare Risse können auftreten.

– Spannungsrisskorrosion, die auch am virulentesten ist, kann nach der Installation des Ankers sehr schnell zu Rissen führen. Innerhalb einiger Wochen vielleicht ein paar Monate sicher.

– Alle rostfreien Stähle oder Edelstähle, auch die 316L-Sorte, sind von daher betroffen.

– Die kritischsten Faktoren sind:

> Ort mit „mäßiger“ relativer Luftfeuchtigkeit (sehr trocken und auch sehr feucht ist in Ordnung, aber dazwischen ist ein Problem).

> Bereich, dass NICHT vom Regen gewaschen ist  (auch vom Meer gewaschen dürfte in Ordnung sein!).

> Die Temperatur ist nicht kritisch, SCC kann bei 20 ° C auftreten, höhere Temperaturen erweisen sich  jedoch als schlechter.

> Gesteinsarten: Kalkstein / Dolomit ist im Allgemeinen schlechter als Sandstein oder Granit (Karst ist der schlimmste Fall).

Nur zerstörende Tests können das Vorhandensein / Fehlen von SCC an eingebauten Ankern bestätigen. Es ist nicht möglich, die effektive Festigkeit der vorhandenen Anker visuell zu beurteilen oder sogar beiläufig zu testen (wie beispielsweise daran zu ziehen). Sogar Anker, die in den letzten Monaten eingebaut wurden und / oder brandneu aussehen, können durch SCC oder einige Formen von Korrosion beeinträchtigt werden.

In welchen Umgebungen und Gesteinsarten bräuchte man eine mit Eco-Tri-Stahl-Ausrüstung?

Eco-Tri-Stahl-Anker sind für den Einbau  in Innenräumen (geschlossenen Innenräumen) wie Kletterwänden, Turnhallen, Pavillons usw. ohne mögliche Korrosion mit einer erwarteten Umgebungstemperatur von 0 bis 35 ° C konzipiert und zugelassen. Für Kletterwände in der Nähe von Industriegebieten, Schwimmbädern oder dem Meer sind Anker aus Edelstahl oder Titan stets erforderlich.

Auch im industriellen Bereich wird diese Art von Anker für nicht permanente Einbauten verwendet, bei denen das Material nicht dauerhaft an der Wand verbleibt.

In welchen Umgebungen und Gesteinsarten ist eine Edelstahl 316L-Ausrüstung erforderlich?

Edelstahl 316L-Anker sind für den Einbau in den meisten Außenumgebungen konzipiert und zugelassen, die nicht aggressiv genug sind, um SCC zu erzeugen.

Diese befinden sich normalerweise im Freien und im Wesentlichen auch in natürlichen Räumen mit Temperaturen zwischen 70 und -30 ° C. Es ist wichtig zu beachten, dass Edelstahl 316L nicht für stark korrosive Umgebungen empfohlen wird. Für diese Umgebungen bietet Fixe nach den neuesten Aktualisierungen des CE959-Standards derzeitig ein Material mit der höchsten Bruchfestigkeit auf dem Markt an : nämlich Titan.

In bestimmten Felsschluchten können die im Wasser enthaltenen Mikrobiologien oder Chemikalien potenzielle Quellen für hohe Korrosion sein. Daraufhin wird bei den regelmäßigen Überprüfungen der in dieser Umgebung eingebauten Anker besondere Aufmerksamkeit geboten.

In welchen Umgebungen und Gesteinsarten ist eine Titan-Ausrüstung erforderlich?

Titan-Anker sind für den Einbau in potenziell korrosive und / oder korrosive Umgebungen konzipiert und zugelassen. Dies können Orte mit hoher Industrie- oder Automobilverschmutzung sein, wie auch saurer Regen, schwefelhaltiges Wasser, Straßen-Versalzung, Innenräume mit Schwimmbädern oder in einem sehr häufigen Fall auch Meeresumgebungen u. A.

Meeresumwelt gilt in der Regel, wenn eine Entfernung von 0 bis 30 km von der Küste besteht, es sollte dennoch beachtet werden, dass es keine klare Grenze gibt. Winde aus dem Meer mit erheblicher Salzkonzentration können Hunderte von Kilometern landeinwärts wandern.

Warum wird PLX durch 316L ersetzt?

2016 wurde die PLX-Familie (Duplex-Edelstahl) dargestellt, da das Hauptanliegen darin bestand, eine Lösung für SCC-Brüchen anzubieten, und die allgemeine Bruchfestigkeit gegen SCC ist darüber hinaus ebenfalls das Hauptmerkmal der Struktur von Duplex-Stählen. Die zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Entwürfe der UIAA-Ankerstandardnorm stützten die Entscheidung, indem sie 5 Grad Korrosionsbeständigkeit auflisten und  Duplex auf Grad 2 zwischen Titan (Grad 1) und 316 (Grad 3) stellen.

In der neuesten Veröffentlichung der Ankernorm DIN EN959 wurde die Tabelle der Ankereigenschaften und „Beziehungstyp Material – Einbauumgebung“ als Neuheit im Vergleich zu früheren Versionen eingeführt und von daher auch die dementsprechenden Tabellen wurden auch vereinfacht, von denen sie sich vorerst inspiriert haben lassen bzw. (Entwürfe und Studien) der UIAA) mit drei Verankerungsklassen je nach verwendetem Material und hiermit auch die drei entsprechenden Gruppen von Einbauumgebungen. Mit dem Ziel, die Auswahl bezüglich den Einbau deutlich zu vereinfachen und somit auch mit Best-Praxis zu arbeiten, wurde Folgendes festgestellt:

– Grad 1: für Umgebungen mit aggressivem SCC. Als Beispiel: Grad 2-Titan

– Grad 2: für Außenumgebungen im Allgemeinen. Als  Beispiel: Edelstahl-316.

– Grad 3: für Innenräume ohne korrosive Potentiale. Als Beispiel: verzinkter Stahl.

Angesichts der Tatsache, dass Duplex dann gemäß dem Standard bestanden hat, eine Klasse mit Edelstahl-316L zu teilen, und dass Duplex eindeutige zusätzlichen Schwierigkeiten damals aufwies, wie z. B: mangelnde Kenntnis der Art des Materials seitens des nichttechnischen Publikums, Schwierigkeiten beim Auffinden anderer Komponenten bzw. Inbusschrauben aus demselben Material, um galvanische Korrosion , und größere Schwierigkeiten bei Umformung und Schweißen zu vermeiden usw. wurde entschieden, eine neue Ankerlinie mit Edelstahl 316L einzuführen.

Was passiert mit PLX hergestellten Ausrüstungen?

Es gibt kein Problem oder Kontraindikation damit. Wie bei jedem anderen Einbau auch  müssen regelmäßige Überprüfungsprotokolle aufmerksam befolgt werden, die der Verwendungshäufigkeit und dem Korrosionspotential entsprechen.

Können Bestandteile aus verschiedenen Materialien gemischt werden?

Nein. Es wäre beispielsweise ein schwerer Fehler, die neue Fixe1 316L-Bohrhakenlasche aus PLX (Duplex) mit einer einfachen Spreizdübel einzubauen.

Wenn ein Felsanker zwei oder mehr Komponenten aus unterschiedlichen Materialien aufweist, besteht die Möglichkeit einer galvanischen Korrosion, wenn der Felsanker von Regen benetzt wird, oder viel schwerwiegender, wenn er von Meerwasser benetzt wird. Galvanische Korrosion kann vermieden werden, wenn alle Teile des Felsankers aus demselben Material oder aus Material mit demselben Elektrolytpotential bestehen. Wenn ein Felsanker ein abnehmbares oder austauschbares Teil wie eine Bohrhakenlasche besitzt, muss der Benutzer das Baumaterial kennen und sich stets bewusst sein, dass eine Bohrhakenlasche oder ein austauschbares Teil aus einem kompatiblen Material verwendet werden muss.

Wie lange hält ein Anker ohne Korrosion?

Es ist unmöglich, dies außerhalb einer kontrollierten Laborumgebung einzuschätzen, da die verschiedenen Umgebungen, in denen es eingebaut wurde (Klima, Geologie und Biologie) und die unvorhersehbare Ereignisse sowie Einbau- und Verwendungspraxis und deren verschiedenen Varianten nicht getestet werden können.

Die Nutzungsdauer des Ankers unter normalen Umständen (d. h  ohne Korrosion und / oder Verschleißeffekt) kann bis zu 25 Jahre oder mehr betragen. Im Falle einer Exposition gegenüber Korrosionseffekte oder bei einer hohen Verwendungshäufigkeit kann die Lebensdauer erheblich verkürzt werden, und sogar bis zu einigen Wochen bei schlechter Materialwahl oder um so bedauernswerter  auch aufgrund Fehlverhalten, da sie von SCC (Stress Corrosion Cracking) plötzlich brechen kann.  Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Überprüfung der Anker von entscheidender Bedeutung.

Was ist also bei der Durchführung einer regelmäßigen Überprüfung zu beachten? Wie macht man eine regelmäßige Überprüfung?

Eine regelmäßige Überprüfung muss von kompetentem Personal durchgeführt werden. Technisch qualifiziertes Personal mit Erfahrung bei Gebrauch und Einbau und akkreditierter Ausbildung im Bereich Einbau- und Ankerkontrollkursen wird zumindest als solches verstanden.

Es wird daher empfohlen, alle 12 Monate eingebaute Anker genau zu überprüfen. Erhöhte Häufigkeit der Verwendung oder Einbau in stark korrosiven Umgebungen (wie verschmutzte oder Küstengebiete) führen dazu, die Häufigkeit einer Kontrolle zu erhöhen. Wenn es sich um ein bewegliches Produkt handelt, sollte man dies, und zwar vor jeder Verwendung gründlich überprüfen. Entfernen und ersetzen Sie die vorhandenen Anker wenn man eine  Verringerung des Abschnitts aufgrund der Seilreibung usw. feststellt, und falls Sie schließlich auch nach einem schweren Sturz jegliche Anzeichen von Verformung oder Korrosion entdecken.

Überprüfen Sie, ob die Produktmarke korrekt gelesen werden kann. Es wird empfohlen den Anker

mit dem genauen Zeitpunkt der letzten Überprüfung zu markieren. Es wird auch empfohlen, den Anker-Kontrollbogen aufzubewahren. Sie dürfen gewiss ein Modell für Fixe anfordern.

Bei Zweifeln an den Sicherheits- oder Wirksamkeitsbedingungen eines bereits eingebauten Produkts muss es so schnell wie möglich ersetzt werden.

Wenn Sie noch welche Fragen dazu haben oder Probleme mit den Produkten und dem Material oder auch diese Anweisungen nicht verstehen können, wenden Sie sich bitte direkt an Fixe.

Wann wird empfohlen, ein V-Umlenker einzubauen?

Das Hauptmerkmal dieser Art von Umlenker ist, dass er bei richtigem Einbau die mechanische Beanspruchung gleichmäßig auf beide Ankerpunkte verteilt. Dies reduziert erheblich seine Beanspruchung und Materialermüdung, dass demzufolge jeder Anker-Fixpunkt und der dazu tragende Felsabschnitt erhält.

Es ist die zuverlässigste Option auf mittelstarken oder unebenen Felsen sowie in Kletterschulen oder Hochfrequenz-Sportklettergebieten, in denen die Ermüdungsbelastung hoch sein kann.

Wann wird empfohlen, ein D-Umlenker einzubauen?

Das Hauptmerkmal dieser Art von Baugruppe ist, dass bei ordnungsgemäßen Einbau nur der untere Ankerpunkt funktioniert und somit der obere Anker als redundanter Sicherheitspunkt für den Fall dient, dass der untere Anker ausfällt. Die Anstrengung und Ermüdung fällt auf den unteren Punkt und hält den oberen Anker ohne Ermüdungsbelastung. In hartem Gestein und in Gebieten ohne hohe Ermüdungsbeanspruchung wäre dies die beste Option.

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