Riglos Climbing Rally 2021

Mit mehr als zehn Jahren Geschichte feierte die vom Club Peña Guara organisierte Riglos Climbing Rally am 9. Oktober ihre zwölfte Ausgabe. Am Tag vor der Veranstaltung versammelten sich die 23 registrierten Seilschaften in der Riglos-Hütte, welche aus verschiedenen Teilen der Iberischen Halbinsel ankamen, wie z. B Andalusien, Extremadura, Euskadi, Navarra, Valencia, Katalonien usw. An dem Treffen nahmen auch mehrere aragonesische Paare teil, wo sich die majestätische „Mallos de Riglos“ befinden.

Die „Mallos de Riglos“ sind geologische Formationen, die aus senkrechten Felswänden, die sogenannten Mallos, bestehen und sich in der Ortschaft Riglos in der Provinz Huesca befinden. Mit einer maximalen Höhe von 275 Metern, die dem nördlichen Felsvorsprung Pisón entspricht, reichen die Anfänge des Kletterns bis ins Jahr 1935 zurück, als Jean Arlaud, Jean Grelier und Piero Ghiglione die Buzón-Spitze von Mallo Firé aufstiegen. Einer der wichtigsten Tage in der Geschichte des Kletterns auf den Mallos ist der Juli 1953, als Manuel Bescós, Alberto Rabadá und Ángel López „Cintero“ zum ersten Mal den Gipfel des Puro bestiegen, im siebten absoluten Versuch dieses Mallos.

Die Geschichte wurde mit vielen weiteren emblematischen und Referenzaufstiegen fortgesetzt, wie beispielsweise die erste Seilschaft Rabadá-Navarro-Route  oder die Eröffnung der Carnavalada zusammen mit Ursi Abajo und Jesús Ibarzo.

In diesem historischen Zusammenhang und mit den immer imposanten Mallos im Vordergrund, fand diesen Samstagmorgen unter den Seilschaften eine Verlosung statt, bei der die erste Route ausgewählt wurde, die geklettert werden sollte. Die Wahl der Kletterlinien zeigte hiermit die Absichten jeder einzelnen Seilschaft bzw. diejenigen, die auf den Sieg strebten, diejenigen, die sich für die Trophäe „Más Mallos“ entschieden hatten, und natürlich auch diejenigen, die einen langen Klettertag und viele Höhenmeter an die Felswand genießen wollten.

Am Samstag um acht Uhr morgens fiel der Startschuss der Rallye und sofort füllten sich die Felswände „Mallos“ mit Seilschaften, die mit hoher Geschwindigkeit mehrere Routen in der Visera, der Pisón, der Frechín oder der Firé kletterten.

Viele Touristen und Schaulustige genossen die Show aus der Ferne und ein auf der Terrasse der Schutzhütte installiertes Fernglas ermöglichte es, den Verlauf der Kletterer zu sehen.

Am Ende des Tages kämpften noch zwei Seilschaften um den ersten Platz, der am Ende an die Andalusier Francisco Jesús Rodríguez und Javier López (insg. fünf Routen, 1.130 Höhenmeter und 105 Punkte) fiel und nur einen Punkt vor den Navarresen gewannen. Miguel Tomás und Ibai Larregui (insg. fünf Routen, 1.180 Höhenmeter und 104 Punkte). Der dritte Platz ging an das Ehepaar Jaume Peiró und Álex González (insg. vier Routen, 980 Höhenmeter und 85 Punkte).

Bei den Damen waren Luisa Méndez und Oana Cristina die absolute Siegerinnen der Rallye (insg. drei Routen, 840 Höhenmeter und 63 Punkte). Rocío Monteoliva und Miriam García wurden Zweite (insg. vier Routen, 620 Höhenmeter und 44 Punkte), während Vicky Vega und Alejandra Ponce den dritten Platz belegten (insg. drei Routen, 510 Höhenmeter und vier Punkte).

Der Tag endete mit der Übergabe der Trophäen und der Materialverlosung, mit Fixe als eines der Sponsoren.

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